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13/09/2018

Fünf Astronauten bei Ferrari

Paolo Nespoli und die Kollegen der Post Flight Tour 2018 zu Besuch in Maranello

Weltraumbesucher für Ferrari. So sind in Maranello fünf Astronauten der Europäischen Weltraumorganisation ESA gelandet, darunter Paolo Nespoli und weitere Teilnehmer der Expedition 53: Der russische Kommandant Sergej Rjanzanskij und die US-Amerikaner Randy Bresnik, Mark Vande Hei und Joseph Acaba.

 

Der Besuch ist Teil des Post Flight Tour-Programms und sieht für die Astronauten Treffen in Luft- und Raumfahrtsunternehmen oder Hightech-Unternehmen wie Ferrari mit Erzählungen über die Aktivitäten in der internationalen Raumstation vor. Die Besuchergruppe wurde durch einige Abteilungen von Ferrari - von den Montagelinien bis zur Classiche-Werkstatt, von der Nuova Meccanica bis zum Showroom - geführt, wo sich die Astronauten neben dem GTC4Lusso fotografieren ließen. 

Der italienische Astronaut Paolo Nespoli erhielt einen faszinierenden Einblick in die Ferrari-Technologie 

Ein aufregender Spaziergang zwischen einzigartigen Fahrzeugen und modernsten Technologien auch für diejenigen, die - wie diese Astronauten - etwas so Außergewöhnliches wie die Weite des Weltraums mit eigenen Augen gesehen haben.

 

Kommandant Rjanzanskij, der bereits drei Weltraumspaziergänge für sich verbuchen kann - darunter jenen, bei dem die Olympische Fackel von Sotschi 2014 ins All gebracht wurde - , erklärte, dass das Grundprinzip für die Entwicklung eines Autos und eines Raumfahrzeugs trotz aller Unterschiede doch sehr ähnlich ist: „Ihr bei Ferrari versteht es, die Spitzentechnologie mit dem Handwerk zu verschmelzen, eure Autos sind einzigartig, weil sie sich alle voneinander unterscheiden. Bei jedem Fahrzeug lasst ihr andere Hightech-Komponenten, die das Ergebnis unermüdlicher technischer Forschung sind, einfließen. 

Die Astronauten unternahmen eine komplette Tour durch Maranello und teilten dann Geschichten aus dem Weltraum mit 

Und auch in der Luft- und Raumfahrttechnik gelten diese Regeln: Jedes Shuttle ist einzigartig, mit vielen kleinen, aber bedeutenden Unterschieden zu den anderen Modellen und, vor allem, mit einer immer noch moderneren technologischen Komponente.“ In der Abteilung Corse Clienti waren die Besucher von der aufmerksamen Analyse der Aerodynamik, sowie der ausgeklügelten Technologie der F1 Clienti-Fahrzeuge und der Wagen der XX Programme beeindruckt. Die Astronauten bekundeten vor allem für die Prozesse, die zur Entwicklung der verschiedenen Komponenten führen, Interesse und wollten wissen, wie jedes Bauteil generell die Zeiten und die Leistung der Fahrzeuge beeinflusst.

 

„Die Geschwindigkeit der Rennautos ist natürlich niedriger als jenes eines Shuttles: angesichts der Zielsetzungen könnte es gar nicht anders sein… Dennoch denke ich, dass die Emotionen, die dabei ausgelöst werden, vergleichbar sind. Die Zeit im Weltraum ist kostbar, weil jede Aktion vorausgeplant und optimiert ist, und bei einem Piloten auf der Rennstrecke ist das genauso“, so Mark Vande Hei abschließend.