LOADING ...
Rennen
24/05/2018

Die Iron Men des Motorsports

Die "Oldies" unter den Rennfahrern leben ihren Motorsporttraum

Viele glauben, Motorsport wäre nur etwas für junge Leute. Viele Rennfahrer sammeln schon im Kindergartenalter Erfahrungen im Kartsport. Danach beginnen sie mit dem Formelsport, noch bevor sie alt genug für den Führerschein sind. Ferrari-Ass Sebastian Vettel hat nicht weniger als vier Weltmeistertitel in der Formel 1 gewonnen, ist aber erst 31 Jahre alt.

Blancpain Sports GT-Serie ist in der Nähe Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Blancpain GT Sports Club 

Es gibt jedoch auch Renncups für ältere Semester – zwei der profiliertesten gehören einer Sparte der renommierten Blancpain GT Sports Club-Series von SRO an. Der erste heißt Iron Cup und ist für Rennfahrer ab 60 Jahren gedacht. Neu für 2018 ist eine weitere Kategorie für etwas jüngere Fahrer – der Titanium Cup, für Rennfahrer zwischen 50 und 59 Jahren.

 

Beide Kategorien ergänzen die Hauptserie, die seit der Gründung des Blancpain GT Sports Clubs im Jahr 2015 läuft. Sie wurde für Gentleman-Fahrer ins Leben gerufen, für die Sportwagenrennen noch eher Neuland sind. So können sie von den Club-Rennen auf ein professionelleres Niveau in Europa und darüber hinaus aufsteigen.

Mario Cordoni von AF Corse ist ein Titan Cup-Sieger Foto: Mit freundlicher Genehmigung des Blancpain GT Sports Club 

Die Rennfahrer bekommen viel Zeit auf der Strecke. Während des gesamten Wochenendes gibt es zahlreiche Trainings- und Qualifyings sowie ein 25-minütiges Qualifying und 40-minütige Hauptrennen. In diesem Jahr waren die Rennfahrer zum ersten Mal auf dem Autodromo di Monza (sie unterstützten den Endurance Cup der Blancpain GT-Serie), weitere Rennen fanden in Frankreich, Italien, Belgien, Ungarn und Spanien statt.

 

Zudem können die Rennfahrer ihre Fahrkünste außerhalb der Rennwochenenden verbessern. Bei den hochrangigeren Events der Blancpain GT-Serie gibt es abseits der Rennwochenenden nicht ganz so viele Gelegenheiten – beim GT Sports Club gibt es keine Beschränkungen, sodass die Fahrer möglichst viel Zeit auf der Strecke verbringen können.

Christian Hook fährt im Titan Cup für das Rinaldi Racing Team Foto: Mit freundlicher Genehmigung des Blancpain GT Sports Club 

Aus der Ferrari-Riege dürfen beim Blancpain GT Sports Club der 458 Italia GT3 und der 488 GT3, sowie der 458 Italia GTE und der 458 Challenge EVO in der Cup-Klasse antreten. Sie treten gegen Autos anderer Hersteller an und sorgen damit für eine der abwechslungsreichsten GT-Meisterschaften der Welt.

 

In diesem Jahr sind bisher sieben Rennfahrer im Titanium Cup und fünf im Iron Cup gefahren – und es waren jeweils drei Ferrari-Fahrer dabei. Hier der bisherige Stand von Ferrari-Fahrern im Jahr 2018, um zu beweisen, dass Motorsport keineswegs nur etwas für junge Leute ist…

 

FERRARI-RENNFAHREN BEIM 2018 BLANCPAIN GT SPORTS CLUB

Iron Cup

  • Klaus Dieter Frers: Artega Rennsport Ferrari 458 Italia GT3
  • Louis Philippe Soenen: AF Corse Ferrari 488 GT3
  • Stephen Earle: Kessel Racing Ferrari 488 GT3
     

Titanium Cup

  • Claudio Schiavoni: Kessel Racing Ferrari 488 GT3
  • Christian Hook: Rinaldi Racing Ferrari 488 GT3
  • Mario Cordoni: AF Corse Ferrari 488 GT3
     

Gesamtwertung

  • Luigi Lucchini: BMS Scuderia Italia Ferrari 458 Italia GT3
  • Deborah Mayer: Kessel Racing Ferrari 488 GT3
  • Murad Sultanov: Kessel Racing Ferrari 488 GT3
  • Christoph Ulrich: AF Corse Ferrari 488 GT3
  • Frederic Fangio: AF Corse Ferrari 458 Italia GT3
  • Angelique Detavernier: AF Corse Ferrari 488 GT3
  • Patrick Van Glabeke: AF Corse Ferrari 488 GT3

 

2018 Blancpain GT Sports Club Renndaten

  • Monza, Italien: 21. -22. April
  • Circuit Paul Ricard, Frankreich: 1. -2. Juni
  • Misano, Italien: 23. -24. Juni
  • Spa-Francorchamps, Belgien: 21. - 22. Juli
  • Budapest, Ungarn: 1. - 2. September
  • Barcelona, Spanien: 29. - 30. September