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Eine Tour durch Kanada im luxuriösen GTC4Lusso

Eine Tour durch Kanada im luxuriösen GTC4Lusso

Ferrari-Kunde Aldo Gottardo nimmt uns zu einigen von Kanadas malerischsten Plätzen mit
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Lorraine Sommerfeld

Die kanadische Provinz Ontario ist berühmt für die Niagara-Fälle, ihre unberührten Nationalparks und ihre kosmopolitische Hauptstadt Toronto. Weniger als eine Autostunde von der geschäftigen Stadt entfernt, liegt die Region Hockley Valley mit ihren charakteristischen Dörfern, Bauernhöfen, Country Clubs, Golfplätzen und langgezogenen Landstraßen. Als Teil der Niagara-Schichtstufe - einem Naturwunder, das sich über vier amerikanische Bundesstaaten erstreckt – ist das Gebiet ein Eldorado für begeisterte Outdoor-Sportler.

 

Der 890 km lange Bruce Trail, Kanadas ältester und längster durchgehender Wanderweg, verläuft durch diese Teile. Mit seinen Hügeln, dichten Wäldern und Straßen nah am Fluss, ist es auch ein Paradies für Autofahrer. Nach der Erweiterung des Hockley Valley Resort verfügt die Gegend über ein ganzjähriges Kronjuwel: Spa und Resort, Konferenzzentrum, Skihang und Meisterschafts-Golfplatz, umgeben von einigen der besten Ferienorte der Region. Vom Resort hoch über der Schichtstufe genießt man atemberaubende Ausblicke hinunter zum Ontariosee und nach Toronto.

Gottardo bereit, hinter das Steuer seines GTC4Lusso T zu kommen <em>Foto: Ste Ho / STING</em>
Gottardo bereit, hinter das Steuer seines GTC4Lusso T zu kommen Foto: Ste Ho / STING

Das Hockley Valley ist umgangssprachlich als "The Headwaters" (Quellgebiet) bekannt, wo vier große Flüsse - Humber, Grand, Credit und Nottawasaga - die Region prägen. In der Gegend gibt es viele alte Dörfer und Städte, viele Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet. Alteingesessene Bauernhöfe im "Lebkuchen"-Stil mit dekorativen Laubsägearbeiten und charakteristischen Holzzäunen zieren die Landschaft. Dort nimmt uns an einem heißen Sommertag der langjährige, Ferrari-Kunde Aldo Gottardo aus Toronto auf eine Fahrt in seinem GTC4Lusso T mit.

 

Gottardo weiß so einiges über Ferrari. Der Bauunternehmer aus Toronto hat ein Cavallino Rampante für scheinbar jede Gelegenheit. Er besitzt 18 'Made in Maranello'-Fahrzeuge, darunter ein komplett restaurierter 275GTS aus 1965, ein neuer LaFerrari Hybrid, ein 488 aus 2017 und ein 360GT aus 2002. Als Gottardo den Lusso T startet, hört man den charakteristischen Auspuff-Sound von Ferrari, wenn auch gedämpft.  

Ein viersitziger Ferrari ist in diesen Gegenden immer noch ein seltener Anblick <em>Foto: Ste Ho / STING</em>
Ein viersitziger Ferrari ist in diesen Gegenden immer noch ein seltener Anblick Foto: Ste Ho / STING

Im Einklang mit dem Stil des Autos - immerhin ein "Edelschlitten" - ist das Interieur wie ein Kokon aus weichem Leder. Das Auto überzeugt durch Laufruhe, vor allem wenn man bedenkt, dass unter der Haube 602 PS "schlummern". Der Lusso T mit seinem gutturalen Turbo Boost und familienfreundlichen 4 Sitzen, schließt eine Lücke im Modellangebot des Cavallino Rampante, und Ferrari hat beim Fond keine Kosten und Mühen gescheut, damit die Passagiere bei jeder - kurzen wie langen - Fahrt bequem sitzen.

 

Das ist toll, denn das Hockley bietet viele Städte zum Durchfahren und wunderschöne Panoramen. Jede Ortschaft hat ihr ganz eigenes Zentrum, wo Reisende entspannen, den Rhythmus des lokalen Lebens spüren, durch traditionelle Gemischtwarenläden stöbern und in familiengeführten Restaurants essen können. Am Straßenrand weisen Schilder auf B & B's, Bio-Eier und Honig im Überfluss hin.

Ontario ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber <em>Foto: Ste Ho / STING</em>
Ontario ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber Foto: Ste Ho / STING

Die Straßen hier sind meist zweispurig, was bedeutet, dass die Fahrer den Fuß etwas vom Gaspedal nehmen müssen. Aber trotz der Geschwindigkeitsbeschränkungen kann auch ein routinierter Fahrer wie Gottardo, der auf der Ferrari Corse Clienti Rennstrecke immer in den Top 10 gelandet ist, jede Menge Spaß hinter dem Lenkrad haben. Wenn man ihm beim Fahren zusieht, kann man spüren, dass das Fehlen jeglicher Assistenzsysteme beim Lusso T - keine Spurwechselanzeige, kein Notbremsassistent - dem Fahrer bestens entgegenkommt: der Fahrer fährt das Auto; und nicht umgekehrt.

 

Sogar an einem Ort wie dem Hockley Valley Resort, wo vor den Lokalen regelmäßig teure Luxusschlitten parken, zieht der Lusso T alle Blicke auf sich. Als Gottardo das Auto in der breiten Einfahrtsstraße zum Resort für ein paar Fotos parkt, erkundigt sich ein Passant nach der Marke des Wagens. Bei der Antwort "ein neuer Ferrari" reißt er die Augen auf. "Haben die jetzt einen Kombi herausgebracht?" fragt er. "Er ist so elegant." Stimmt.

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