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06/04/2018

Puglia Dreaming

Fahren Sie Ihr Verdeck runter: eine reiche Kultur, gutes Essen und himmlische Strände machen diese italienische Region perfekt für den Portofino

Die Sonne scheint, die sanfte Brise verbreitet den Geruch von warmer Erde und Oliven. Alte Städte zieren eine grüne, aber nicht übertrieben grüne Landschaft mit unberührten Stränden entlang der 750 Kilometer langen, wilden Mittelmeerküste: Willkommen in Apulien, der italienischen Region, die die Ferse des italienischen Stiefels bildet. Mit kurvigen Küstenstraßen und einem Landinneren, das wie eine sanfte Flut emporragt, ist dies der perfekte Ort, um das Verdeck Ihres Ferrari Portofino zu öffnen und eine Region zu entdecken, die ebenso reich an Kultur und Geschichte wie an guten Speisen und Weinen ist.

Beginnen Sie Ihre Tour im Süden beim Borgo Egnazia, einem Luxusresort mit 18-Loch-Golfplatz in der Nähe von Brindisi. Mit einem leichten Druck auf den Lenkrad-Startknopf des Portofino starten Sie das tiefe Bariton-Dröhnen des Wagens und fahren Richtung Osten zur Adriaküste, wo Sie in Kürze den Yachthafen von Savelletri erreichen.  Der archäologische Park beherbergt die Überreste einer einst blühenden Stadt, die von den Messapiern, einem Volk, das die Region in der Antike bewohnt hat, errichtet wurde.

 

Die Straßen in dieser Gegend sind oft nicht so eben, also betätigen Sie den Manettino des Portofino und stellen Sie den Fahrstil auf "Komfort". Das Auto "schluckt" dann selbst die Unebenheiten der schlechtesten Straßenbeläge in der Region.

Bequem im Wagen sitzend, das Carbon- und Lederlenkrad fest im Griff, geht es in Richtung Norden auf der Statale 16 (SS 16), zu einer Panoramarundfahrt entlang der Ostküste Apuliens. Ein Besuch in Polignano a Mare, dem Geburtsort des berühmten italienischen Sängers Domenico Modugno, ist ein Muss! Eine Perle der Adria, berühmt für seine Bucht Lama Monachile, nur einen Katzensprung vom historischen Stadtzentrum entfernt, und für Meeresfrüchte-Spezialitäten wie gegrillte Umberfische und Schwertfisch-Burger.

Die Küstenstraßen von Apulien sind ein Fahrerparadies für Kurven und Buchten 

Nach Polignano fährt man weiter nach Norden auf der Statale 16 nach Canne della Battaglia, wo Hannibals karthagische Soldaten 216 v. Chr. die viel größere römische Armee besiegten. Dann auf der Statale 170 nach Castel del Monte, etwa 30 Kilometer landeinwärts.

Genießen Sie die Fahrt auf den von Trockenmauern gesäumten, kurvenreichen Landstraßen, hinter denen Olivenhaine gedeihen. Den Einheimischen zufolge sind weiter südlich in Richtung Monopoli einige der Bäume mehr als 2000 Jahre alt. Wanderer und Naturliebhaber kommen von weit her, um die knorrigen Baumrinden zu bewundern, die seit Jahrhunderten vom Wind geformt wurden.

 

Im Westen thront die Festung Castel Del Monte, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das Mitte des 13. Jahrhunderts von Kaiser Friedrich II. erbaut wurde, auf dem Murge-Plateau. Als Tempel des Wissens konzipiert, ruft seine achteckige Form eine deutliche mathematische und astronomische Symbolik hervor.

Von hier aus geht es auf der Statale 170 zurück an die Küste, nach Trani, berühmt für seine majestätische Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert, die sich zwischen den kleinen Gebäuden der Stadt mit Blick auf das Meer verbirgt.

Jahrhundertealte Olivenbäume bevölkern die Landschaft der Region Foto: Luca Locatelli 

Vergessen Sie bei all den Sehenswürdigkeiten nicht, auch die Köstlichkeiten Apuliens zu genießen. Neben dem reichhaltigen Angebot an Meeresfrüchten bietet die lokale Küche eine ausgezeichnete Pasta, wie z.B. Orecchiette con cime di rapa, und einen hervorragenden Käse - darunter Mozzarella, Burrata, Giuncatam und Cacciocavallo, begleitet von Bruschetta mit sonnengereiften Tomaten und Olivenöl. Last - but not least - die berühmten, knusprigen Taralli, die zusammen mit dem krossen Altamura-Brot geradezu allgegenwärtig sind. Am besten Sie geben das Lenkrad auch mal aus der Hand, damit Sie einige der wunderbaren Weine der Region genießen können. So z.B. die berühmten Rotweine wie Primitivo di Manduria, Negramaro und Castel del Monte.